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Installation/ 2013
Wenn man bedenkt, wie weit wir Menschen es schon gebracht haben








Gestelle, C-Prints, Babyphone




Der Empfänger des Babyphones übertragt das Klicken eines Dia-Karusells, das auf dem Dachboden steht





WENN MAN BEDENKT, WIE WEIT WIR MENSCHEN ES SCHON GEBRACHT HABEN

Im Falle dieser Ausstellung verteilte sich die Installation auf zwei Orte, einen alten Speicher und ein Zimmer einer darunterliegenden Wohnung. Auf dem dunklen Dachboden war die Diaarbeit »Foever Young« zu sehen. Eine kleine Neonröhre lenkte die Aufmerksamkeit auf ein daneben stehendes Babyphone, das das Klacken des Projektors als Geräuschkulisse und Untermalung zu einer Fotostrecke im zweiten Raum leitete. Die Fotostrecke zeigte weichgezeichnete Dinge, die aus der Werbung zu kommen scheinen, losgelöst aus einem erklärenden und anpreisenden Rahmen, jedoch in einem nutzlosen Schweben sich vom Betrachter distanzieren und zumindest ein köhl distanziertes Gefühl auslösen. Sowohl der Empfänger des Babyphones als auch die Bildreihe wurden auf eigens dafür erstellten grünen Gestellen gezeigt, die in einer Art filigraner Sperrigkeit sich auch als eigenständiger Teil der Installation behaupten sollten. Deutlich wurde dies nicht nur durch Form-, sondern auch Farbgebung jener. Die gelbgrüne Lackierung verweist auf einen Farbton, der für mich an das Aufkommen des Digitalen Bildes in den Neunziger Jahren gekoppelt ist und in der zeitgenössischen Warenwelt im Bereich zwischen Wellness-Öko-Wohlfühl-Hygiene seitdem präsent ist, obwohl er innerhalb dieser körperlichen Sujets den Dingen und deren Oberflächen eine stark digitale Atmosphäre verleihen läßt.

IF YOU CONSIDER HOW MUCH MANKIND HAS ALREADY ACHIEVED
installation with slide show »Foever Young«
(80 sticker from my personal sticker album)/
racks, c-prints, glass, babyphone/

The installation takes place in two spaces, in this case on an old attic and in a room in the flat below. The slide show »Foever Young« is projected on a wall on the attic. A small fluorescent tube draws the attention to the receiver of a baby phone, transmitting the »clicks« of the projector as a sound atmosphere into the second space where a photo series is shown. The photos display different objects that apparently belong to the world of merchandise and advertisement. There is no light shed onto the function of these soft shaped products, since it is not shown how to use these strangers. The babyphone receiver and the photographs are placed on special formed racks in a remarkable green colour. I believe the origin of this special yellow-green is connected with the emergence of digital media in the nineties, the development of new media thus being the reason for a new color which is nowadays used to signify wellness-organic-comfortable-hygiene-stuff - all of it connected to the body and health although this color generates a mere digital and immaterial appearance.